78 - Platin

78 - Platin
Abb. 1: Blatt-Platin
Schmelz- und Siedepunkt: 1768,3 °C / 3827 °C
Entdeckung: wahrscheinlich schon im Altertum bekannt, im Westen erstmals beschrieben im 18. Jahrhundert. Der Name ist eine abwertende Verkleinerungsform des spanischen "Plata" ("Silber"), das - im Gegensatz zu Platin - als sehr wertvoll angesehen wurde. Platin hingegen konnte wegen seines hohen Schmelzpunktes für nichts verwendet werden und wurde von den Spaniern als eine Art Abfall betrachtet
Stabile Isotope: 5 (und ein sehr langlebiges)
Vorkommen auf der Erde (Erdkruste): 0,005 ppm
Weltjahresproduktion: ca. 200 t, Gegenwert von 7,2 Milliarden Dollar im Jahre 2009, 12 Milliarden Dollar 2011
Weltmarktpreis: siehe http://www.mineralprices.com/
Zu beachten: - (ungiftig)
Platin hat eine der größten Dichten aller Stoffe (nur übertroffen von Iridium und Osmium) und ist eins der edelsten Metalle. Genau wie andere Edelmetalle kann es gediegen vorkommen. Verwendet wird es in der Schmuckindustrie, für besonders haltbare Laborgeräte, Zahnimplantate und in Katalysatoren, z.B. Auto-Katalysatoren, die deswegen sehr teuer sind, als Geldanlage und in vielen weiteren Anwendungsgebieten.


Erstellt am 29.2.2012. Letzte Änderung: 4.7.2013