53 - Jod (Iod)

53 - Jod (Iod)
Abb. 1: Jod-Probe in Ampulle unter Argon
Schmelz- und Siedepunkt: 113,70 °C / 184 °C
Entdeckung: 1811 Bernard Courtois, 1813 Nicolas Clément und Joseph Louis Gay-Lussac
Stabile Isotope: 1 (127J)
Vorkommen auf der Erde (Erdkruste):
Weltjahresproduktion:
Weltmarktpreis:
Zu beachten: gesundheitsschädlich
Jod gehört zu den Halogenen, ist also ein sehr reaktionsfreudiges Element. Für Tiere und den Menschen ist es essentiell. Man kann es zur Desinfektion benutzen. Einige der radioaktiven Jod-Isotope finden Verwendung in der Nuklearmedizin. Außerdem dient Jod in der Chemie als Katalysator.
Bei Kernkraftwerksunfällen kann radioaktives Jod freigesetzt werden, welches sich dann im menschlichen Körper, insbesondere in der Schilddrüse, anreichern kann. Um dies zu verhindern, muß man in solchen Fällen Jod-Tabletten zu sich nehmen. Eine prophylaktische Einnahme von Jod-Tabletten, also ohne vorausgegangenen Reaktorunfall, ist aber wegen der Giftigkeit von Jod nicht zu empfehlen. Außerdem ist nach einigen Monaten das radioaktive Jod wieder zerfallen und die Gefahr (zumindest im Hinblick auf Jod) vorbei.


Erstellt am 29.2.2012. Letzte Änderung: 3.7.2013