49 - Indium

49 - Indium
Abb. 1: halber Indium-Barren, 100g, 99,99% Reinheit
49 - Indium
Abb. 2: 1 Troy-Unze Indium, 99,99% Reinheit
Schmelz- und Siedepunkt: 156,6°C / 2072 °C
Entdeckung: 1863 von Ferdinand Reich und Theodor Richter, benannt nach seiner indigoblauen Spektrallinie
Stabile Isotope: 1 (113In) plus ein sehr langlebiges Isotop (115In mit t1/2 von 4,4 * 1014 Jahren), das über 95% des natürlich vorkommenden Indiums ausmacht
Vorkommen auf der Erde (Erdkruste): 0,25 ppm
Weltjahresproduktion: ca. 350 - 400 t (Stand 2006)
Weltmarktpreis: ca. 700 Euro / kg, siehe http://www.mineralprices.com/
Zu beachten: in Pulverform leicht entzündlich
Indium ist so weich, daß man es mit einem Messer schneiden kann. Es ist über einen Temperaturbereichvon fast 2000° flüssig und hat die für Metalle seltene Eingenschaft, Glas zu benetzen. Da Indium selten und teuer ist (etwa so teuer wie Silber), kann es nur in geringerem Maße verwendet werden, hauptsächlich in Form von Indiumzinnoxyd für LCD-Bildschirme und Solarzellen, da dieses ein durchsichtiger Stromleiter ist.


Erstellt am 29.2.2012. Letzte Änderung: 31.5.2012