33 - Arsen

33 - Arsen
Abb. 1: Arsen-Probe von ca. 1 - 2 g mit Reinheit 99,99% in einer Ampulle unter Argon, eingegossen in einen Acrylblock
Realgar
Abb. 2: Realgar (Arsensulfid AsS oder As4S4) auf Calcit
Sublimationspunkt: 613 °C
Entdeckung: um 1250 durch Albertus Magnus
Stabile Isotope: 1 (75As)
Vorkommen auf der Erde (Erdkruste): 1,8 ppm
Weltjahresproduktion:
Weltmarktpreis:
Zu beachten: giftig

Arsen ist unter den Elementen das bekannteste Gift. Das gilt allerding nur für bestimmte Arsen-Verbindungen. In metallischer Form ist es hingegen relativ harmlos und wird nach dem Verzehr mehr oder weniger unverändert wieder ausgeschieden. (Ich würde so etwas trotzdem nicht versuchen.)

Arsen hat nur ein stabiles Isotop. Es kommt gelegentlich gediegen vor und ist (in Form diverser Verbindungen) schon seit der Antike bekannt. In der Erdkruste kommt es mit 10 ppm etwa so häufig vor wie Germanium oder Uran. Es ist ein Halbmetall, das in verschiedenen Modifikationen vorkommen kann.



Erstellt am 26.2.2012. Letzte Änderung: 12.7.2013