26 - Eisen

26 - Eisen
Abb. 1: Eisen-Probe in Ampulle unter Argon
26 - Eisen
Abb. 2: Eisenspäne im Magnetfeld
Schmelz- und Siedepunkt: 1538 °C / 2861 °C
Entdeckung: seit der Antike bekannt
Stabile Isotope: 4 (54Fe, 56Fe, 57Fe und 58Fe.)
Vorkommen auf der Erde (Erdkruste): 5,6% (vierthäufigstes Element der Erdkruste, zweithäufigstes der Erde insgesamt)
Weltjahresproduktion: im Jahre 2000 knapp 600 Millionen Tonnen aus etwa 1 Milliarde Tonnen Eisenerz, dazu Wiederverwertung von Schrott
Weltmarktpreis:
Zu beachten: als Pulver leicht entzündlich
Bereits in der Steinzeit war Eisen in Form von Meteor-Eisen bekannt, das allerdings erhebliche Nickel-Anteile enthält und daher eher als rostfreier Stahl zu bezeichnen ist. Seit der Antike können die Menschen Eisen auch selbst erzeugen und sinnvoll nutzen, und in unserer Zeit ist es überhaupt nicht wegzudenken.
Nicht nur in Industrie und Technik, auch in den meisten Lebewesen ist Eisen lebenswichtig, beim Menschen unter anderem im Hämoglobin, aber auch in einer Reihe weiterer Enzyme.
Eisen (56Fe) hat den stabilsten Atomkern. Über diesen hinaus kann bei der stellaren Fusion keine Energie mehr erzeugt werden. Schwerere Elemente entstehen endotherm bei Supernova-Explosionen.


Erstellt am 29.2.2012. Letzte Änderung: 7.6.2012