12 - Magnesium

12 - Magnesium
Abb. 1: Magnesiumprobe in Ampulle unter Argon
Schmelz- und Siedepunkt: 650 °C / 1110 °C
Entdeckung: 18. Jh.: Joseph Black, 1808 Humphry Davy, 1828 Antoine Bussy
Stabile Isotope: 3 (24Mg, 25Mg, 26Mg)
Vorkommen auf der Erde (Erdkruste): 2,33% (achthäufigstes Element in der Erdkruste)
Weltjahresproduktion:
Weltmarktpreis: siehe http://www.mineralprices.com/
Zu beachten: als Pulver leicht entzündlich
Magnesium ist unter den Metallen, die man ohne weiteres in die Hand nehmen kann, das leichteste (Dichte 1,738 g/cm3). Lithium ist zwar noch erheblich leichter, aber so reaktiv, daß es weder an Luft stabil ist noch ohne Gefahr der Verätzung in Hautkontakt kommen sollte. Wegen seiner relativ hohen Reaktivität kommt Magnesium nicht gediegen vor sondern z.B. als Carbonat (die Dolomiten bestehen daraus) und vielen anderen Verbindungen.
Verwendung fand Magnesium früher als Blitzlichtpulver. Aus dem gleichen Grund hat es auch militärische Anwendungen (Brandbomben u.ä.). Ferner gibt es eine Reihe von Anwendungen in der Chemie, insbes. Metallurgie sowie wegen seiner geringen Dichte im Fahrzeugbau etc. Es hat auch gewisse medizinische Bedeutung und kann als Düngemittel dienen.
Magnesium ist das Zentralatom des Chlorophylls und damit für alle Pflanze unentbehrlich. Aber auch für Tiere und den Menschen ist es essentiell und muß stets in ausreichender Menge in der Nahrung vorhanden sein (ca. 300 mg pro Tag für einen normalen Erwachsenen).


Erstellt am 29.2.2012. Letzte Änderung: 1.7.2013